Gesund informiert – Ihre Fragen, unsere Antworten.

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Dr. Roland FITZ

Innere Medizin Ausseerland

Erfahrung. Kompetenz. Gesundheit.

Logo Dr. Roland FITZ

Häufige Fragen

Hier beantworten wir für Sie die häufigsten Fragen rund um die Gesundheit & unsere Leistungen, die wir anbieten. Sollten Sie dennoch Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne!

Ich möchte Dr. Roland FITZ als „Hausarzt“ haben und mit allgemeinmedizinischen Problemen vorstellig werden?

Wir sind eine internistische Kassenordination und widmen uns internistischen Problemen. Sie benötigen definitiv einen Allgemeinmediziner als Ansprechpartner sowie Primärversorger. Wir können Ihnen bei vielen Krankheitsbildern außerhalb der Inneren Medizin nicht behilflich sein. Dauerrezepte können natürlich auch in unserer Ordination bestellt werden (siehe dazu Patient:innen-Service).

Kann ich ohne Termin zu einer Untersuchung kommen?

Nein! Untersuchungen ohne vorherige Terminvereinbarung sind bei uns nicht möglich. Unsere zeitlichen Ressourcen sind exakt geplant, sodass eine spontane Untersuchung nicht gewährleistet werden kann. Ein strukturierter Ablauf ist notwendig, um die hohe Qualität unserer Leistungen sicherzustellen. Für dringliche Anliegen stehen unseren Zuweisern jedoch selbstverständlich reservierte Termine zur Verfügung.

Ich benötige lediglich eine Untersuchung (24-Stunden-Blutdruck/EKG, EKG, Laborkontrolle, Beingefäßscreening). Ist es möglich, diese durchführen zu lassen, ohne dafür direkt beim Arzt vorstellig werden zu müssen?

Ja! Wir führen die Untersuchung wie gewohnt bei freien Terminslots durch (Terminvereinbarung notwendig!). Den ausgewerteten Befund können Sie entweder gemeinsam mit Ihrem zuweisenden Arzt besprechen oder bequem in unserem Downloadbereich abrufen. Dort finden Sie auch eine internistische Stellungnahme.

Eine persönliche internistische Befundbesprechung erfolgt nur dann, wenn dies aufgrund eines auffälligen Ergebnisses notwendig ist – je nach Dringlichkeit entweder im Rahmen unserer Telefonsprechstunde oder kurzfristig vor Ort. Werden Sie nach Ihrer Untersuchung nicht mehr von unserer Ordination kontaktiert, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Befunde unauffällig ausgefallen sind.

Wie kann ich einen Termin vereinbaren oder Rezepte bestellen?

Sie können Ihre Wünsche ganz einfach unserer digitalen Telefonassistentin Susi mitteilen. Ihr Anliegen wird anschließend von unserem Ordinationsteam bearbeitet und per Rückruf, SMS oder E-Mail bestätigt. Zusätzlich stehen Ihnen auf unserer Website entsprechende Kontaktformulare zur Verfügung. Details zu all unseren Patient:innen-Services finden Sie hier!

Brauche ich eine Überweisung von meinem Hausarzt?

Bei der Abklärung von Beschwerden oder speziellen internistischen Fragestellungen sowie endoskopischen Untersuchungen, ist eine Überweisung von Ihrem Hausarzt absolut notwendig. Bei Vorsorgeuntersuchungen oder von unserer Ordination vereinbarte Wiedervorstellungen wird nach Möglichkeit um eine Überweisung gebeten.

Ich kann meinen Termin nicht wahrnehmen – was soll ich tun?

Bitte sagen Sie Ihren Termin unbedingt rechtzeitig ab, damit wir diesen an andere Patient:innen vergeben können. Kontaktieren Sie uns entweder telefonisch mithilfe unserer digitalen Telefonassistentin Susi oder via Kontaktformular. Beachten Sie bitte, dass unentschuldigtes Nichterscheinen mit einem Ausfallshonorar verrechnet wird!

Wofür gibt es die digitale Telefonassistentin Susi und warum kann ich nicht mehr direkt mit den Assistent:innen der Ordination sprechen?

Unsere digitale Telefonassistentin Susi ermöglicht es uns, mehrere Anliegen gleichzeitig entgegenzunehmen. Sie können Ihr Anliegen jederzeit hinterlassen – unser Ordinationsteam kümmert sich persönlich und verlässlich darum. Dadurch entfällt das Warten in Telefonwarteschleifen, und wir sind (außer während Betriebsurlauben) rund um die Uhr erreichbar. Selbstverständlich werden alle Daten und Informationen DSGVO-konform sicher verarbeitet. Einfach, sicher und stressfrei.

Wie bzw. wo kann ich meinen Befund herunterladen?

In der Rubrik Patient:innen-Services finden Sie den Bereich Befundservice. Unsere Ordinationsassistent:innen schalten Sie für die erstmalige Nutzung frei; anschließend können Sie sich kostenlos registrieren und einloggen. Danach steht Ihnen Ihr Befund jederzeit zum Download zur Verfügung. Bitte teilen Sie uns mit, welcher Befund und welches Datum übermittelt werden sollen – anschließend erhalten Sie eine SMS-Bestätigung.

Sind meine Befunde in der ELGA (Elektronische Gesundheitsakte)?

Nein, derzeit können niedergelassene Ärzte ihre erhobenen Befunde noch nicht in der ELGA hochladen. Diese Möglichkeit ist momentan bundesweit nicht vorgesehen.

Wann hat die Ordination geöffnet?

  • MO: 07-16 Uhr
  • DI: 07-14 Uhr
  • MI: 07-18 Uhr
  • DO: 07-15 Uhr
  • FR: 07-11 Uhr

Bitte beachten Sie, dass es gegebenenfalls kurzfristig zu Änderungen bzw. zu aktualisierten Öffnungszeiten sowie Urlaubszeiten kommen kann. Beachten Sie dazu unsere aktuellen Informationen bezüglich der Öffnungszeiten.

An einigen Freitagen findet aufgrund administrativer Arbeiten kein Patient:innenverkehr statt. Unsere digitale Telefonassistentin Susi ist – außer während des Betriebsurlaubs – rund um die Uhr für Sie erreichbar. Sie können Ihr Anliegen jederzeit hinterlassen; es wird am nächsten Werktag persönlich und zuverlässig von unserem Ordinationsteam bearbeitet.

Wie ist der Ablauf einer Untersuchung und worin besteht der Vorteil, dass ich zwei Termine bekomme?

Eine internistische Untersuchung umfasst in der Regel zwei Termine.

Beim ersten Termin (ca. 30–45 Minuten) führt unser Assistent:innenteam umfassende Voruntersuchungen durch – darunter Blutabnahme, Urincheck, EKG, Messung der Vitalparameter sowie, je nach Bedarf, ein 24-Stunden-Blutdruckprofil, 24-Stunden-EKG, ein Belastungs-EKG oder ein Beingefäßstatus.

Beim zweiten Termin in der darauffolgenden Woche (15–20 Minuten) nimmt sich Dr. Roland FITZ Zeit für eine zielgerichtete Ultraschalluntersuchung entsprechend Ihrer Fragestellung. Die Ergebnisse der Voruntersuchungen wurden zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewertet, sodass Dr. FITZ Ihre Befunde sofort mit Ihnen besprechen und mögliche nächste Schritte unmittelbar einleiten kann. Zum Abschluss erhält Ihr Hausarzt einen detaillierten Arztbrief. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, alle Befunde digital, sicher und unkompliziert im Bereich Befundservice herunterzuladen.

Ihr Vorteil: Zwischen den beiden Terminen liegen bereits alle wichtigen Untersuchungsergebnisse vor – so können beim zweiten Termin Diagnose, Beratung und Therapieempfehlungen effizient und direkt erfolgen.

Termin 1

Untersuchung 1

PHASE 1

Labor: Blutabnahme, Harn

Überprüfung Vitalparameter

Optional:

  • Gefäßscreening
    • Oszillographie
    • Photoplethysmographie
  • Langzeit-Blutdruck
  • Langzeit-EKG
  • Belastungs-EKG

Termin 1

Termin 2

Untersuchung 2

PHASE 2

Medizinische Untersuchung: Schilddrüsensonographie, Echokardiographie und Adomensonographie

Optional: FCDS der Halsgefäße und Femoralis

Befundbesprechung

Muss ich bei den Untersuchungen nüchtern sein?

Ideal wäre es, wenn Sie an beiden Untersuchungstagen nüchtern erscheinen. Bei einem Vormittagstermin bedeutet dies, dass Sie auf das Frühstück verzichten sollten. Bei einem Nachmittagstermin können Sie frühstücken, jedoch nicht zu Mittag essen. Dies dient der genauen Bestimmung von Blutwerten und verbessert die Qualität der Ultraschalluntersuchungen, insbesondere beim Bauchultraschall. Selbstverständlich gelten für Magen-und Darmspiegelungen strengere Maßnahmenhalten Sie sich bitte an die Vorgaben unseres Assistent:innenteams.

Welche Leistungen bietet die Ordination Dr. Roland FITZ an?

Die Ordination Dr. FITZ bietet ein umfassendes internistisches Leistungsspektrum an. Im Bereich "Unsere Leistungen" finden Sie eine detaillierte Beschreibung von all unseren Leistungen. Bei weiteren Fragen können Sie gerne das Ordinationsteam via Kontaktformular kontaktieren.

Kosten für die Untersuchung – Was muss ich bezahlen?

Unsere internistische Ordination ist eine kassenärztliche Einrichtung mit zusätzlichen privaten Leistungen. Der absolute Großteil unseres Leistungsangebot ist für Sie kostenfrei, außer der Selbstkostenanteil von Krankenkassen außerhalb der Österreichischen Gesundheitskasse. Unser Beingefäßscreening wird von den Krankenkassen nicht übernommen, ebenso Halsgefäßultraschall für Versicherte der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) – hier fällt ein Privathonorar an.

Kann ich Untersuchungen auch privat durchführen lassen?

Ja, selbstverständlich können Sie Untersuchungen auch privat in Anspruch nehmen. Bitte beachten Sie, dass Ihre gesetzliche Krankenversicherung in diesem Fall keine Kosten rückerstattet, da unsere Ordination einen Kassenvertrag hat. Viele Zusatzversicherungen übernehmen das Privathonorar jedoch ganz oder teilweise.

Werden in Ihrer Ordination Knochendichtemessungen oder Ganzkörpermessungen durchgeführt?

Nein, aktuell ist das bei uns noch nicht möglich. Wir planen aber unser Untersuchungsspektrum mit Knochendichtemessungen und Ganzkörpermessungen zu erweitern – dies voraussichtlich ab 2027.

Stimmt es, dass eine neue Ordination in Planung ist?

Ja. Neben einer hochqualitativen Patient:innenenversorgung ist es eines unserer größten Ziele, die Region langfristig mit moderner fachärztlicher Medizin zu unterstützen. Derzeit arbeiten wir intensiv an einer neuen Infrastruktur und planen eine Umsiedlung im Jahr 2027. Der Standort bleibt Bad Aussee.

Kann ich eine jährliche Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen und was versteht man unter Vorsorge bzw. Screening?

Ja, einmal pro Jahr kann eine Vorsorgeuntersuchung beim Hausarzt oder Internisten durchgeführt werden. Unter Vorsorge bzw. Screening versteht man ein medizinisches Früherkennungsprogramm, das darauf abzielt, Krankheiten bereits im frühen Stadium zu erkennen und bei Bedarf rechtzeitig zu behandeln.

Kann ich Beschwerden oder komplexe Krankheitsbilder im Rahmen der Vorsorge abklären lassen?

Das Vorsorgeprogramm dient der umfassenden Früherkennung und ist nicht für die Abklärung von Beschwerden oder komplexer Krankheitsbilder vorgesehen. Falls dies erforderlich ist, haben wir eigene Überweisungstermine hierfür vorgesehen.

Kann ich das komplette Vorsorgeprogramm an einem Tag durchführen lassen?

Da die Auswertung der Voruntersuchungen Zeit in Anspruch nimmt, können die Untersuchungen nicht an einem Tag abgeschlossen werden. Es sind fixe Terminslots vorgesehen.

Termin 1

Untersuchung 1

PHASE 1

Labor: Blutabnahme, Harn

Überprüfung Vitalparameter

Optional:

  • Gefäßscreening
    • Oszillographie
    • Photoplethysmographie
  • Langzeit-Blutdruck
  • Langzeit-EKG
  • Belastungs-EKG

Termin 1

Termin 2

Untersuchung 2

PHASE 2

Medizinische Untersuchung: Schilddrüsensonographie, Echokardiographie und Adomensonographie

Optional: FCDS der Halsgefäße und Femoralis

Befundbesprechung

Was ist ein Gefäßscreening?

Wir überprüfen schonend und völlig schmerzfrei die wichtigsten Arterien und Venen – darunter Halsgefäße, Aorta und Beinarterien sowie Beinvenen. So erkennen wir frühzeitig Ablagerungen, Erweiterungen oder Durchblutungsstörungen und können das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Beindurchblutungsstörungen besser einschätzen. Auch die Venenfunktion („Krampfadern“) wird getestet. Selbstverständlich können die Untersuchungen auch einzeln gemacht werden, für ein vollständiges Screening empfehlen wir aber ein gesamte Gefäßuntersuchung. Je nach persönlichem Risiko sollte das Screening alle 1-3 Jahre stattfinden. Hinweis: manche Untersuchungen sind privat; viele Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten.

Coloskopie im Überblick

  • Coloskopie: wichtige Untersuchung zur Früherkennung von Dickdarmkrebs und Abklärung von Darmbeschwerden

  • Durchführung: ein flexibles Endoskop wird über den After in den Dickdarm eingeführt, um die Schleimhaut auf Veränderungen wie Polypen zu untersuchen und gegebenenfalls zu entfernen

  • Empfehlung: ab dem 45. Lebensjahr oder bei familiärer Vorbelastung früher

  • Ablauf: Schmerzfreier Eingriff unter kurzer Narkose, Dauer ca. 30 Minuten

  • Kombination möglich: bei Bedarf kann eine Gastroskopie (Magenspiegelung) beim selben Termin erfolgen.

  • Wichtiger Hinweis: am Untersuchungstag darf aufgrund der Narkose nicht selbst Auto gefahren werden

  • Unsere Ordination: ÖGGH-zertifiziert, Coloskopien und Gastroskopien mit moderner Technik als Kassen- und Privatleistung

  • Terminvereinbarung: erforderlich für Vorsorgekoloskopien

Wie lange dauert eine Coloskopie?

Dauer: ca. 30 Minuten

Wie lange dauert eine Gastroskopie?

Dauer: ca. 15 Minuten

Was ist eine Coloskopie (Darmspiegelung)?

Eine Coloskopie ist eine wichtige medizinische Untersuchung, bei der ein dünner, flexibler Schlauch (Endoskop) vorsichtig durch den After in den Dickdarm eingeführt wird. Am Ende des Endoskops befindet sich eine hochauflösende Kamera mit einer Lichtquelle, die es dem Ärzt:innen- und Assistent:innenteam auf einem Monitor ermöglicht, die Innenwand des Darms genau zu begutachten.

Was ist eine Gastroskopie (Magenspiegelung)?

Eine Gastroskopie ist eine wichtige medizinische Untersuchung, bei der ein dünner, flexibler Schlauch (Endoskop) vorsichtig durch den Mund über die Speiseröhre in den Magen und den Zwölffingerdarm eingeführt wird. Am Ende des Endoskops befindet sich eine hochauflösende Kamera mit einer Lichtquelle, die es dem Ärzt:innen- und Assistent:innenteam auf einem Monitor ermöglicht, die Schleimhäute des oberen Verdauungstrakts genau zu beurteilen.

Warum ist eine Coloskopie wichtig?

Die Coloskopie spielt eine entscheidende Rolle in der Früherkennung von Dickdarmkrebs. Dabei können anfänglich gutartige Wucherungen, sogenannte Polypen, entdeckt und entfernt werden, bevor sie sich zu einem bösartigen Krebs entwickeln. Darüber hinaus dient die Coloskopie auch zur Abklärung von Darmbeschwerden wie Schmerzen, Blutungen, Veränderungen im Stuhlgang, Auffälligkeiten bei diversen Blutwerten oder ungewolltem Gewichtsverlust.

Ab wann ist eine Coloskopie empfohlen?

Ab dem 45. Lebensjahr sollte jeder Mensch eine Vorsorgekoloskopie durchführen lassen, bei familiärer Vorbelastung bereits früher. Gutartige Krebsvorstufen sowie frühe Formen des Dickdarmkrebses verursachen anfangs noch keine spürbaren Beschwerden. Beschwerdefreiheit ist somit keine Garantie für einen gesunden Dickdarm.

Wie ist der Ablauf einer Coloskopie?

Im Vorfeld muss der Darm vollständig entleert werden, um bei der Untersuchung eine klare Sicht zu haben. Dies erfolgt durch das Trinken einer speziellen Abführlösung. Du bekommst rechtzeitig detaillierte Informationen zur Vorbereitung. Um die Coloskopie so angenehm wie möglich zu gestalten, erhältst du eine kurze Narkose um den Eingriff „zu verschlafen“. Das flexible Endoskop wird schmerzfrei über den After eingeführt und vorsichtig unter Sicht bis zum Anfang des Dickdarms vorgeschoben.

Der Durchmesser des Schlauchs beträgt nur etwa 1 cm, der des Darms hingegen 3-5 cm. Wenn Auffälligkeiten, wie z.B. Polypen, entdeckt werden, können diese sofort entfernt oder zumindest Proben entnommen werden. Eine Coloskopie dauert in der Regel etwa 30 Minuten, wobei du danach noch etwas Zeit für die Erholung einplanen solltest. Denke daran, dass du am Untersuchungstag nicht selbst Auto fahren darfst.

Kann gleichzeitig eine Gastroskopie (Magenspiegelung) im Rahmen der Coloskopie durchgeführt werden?

Ja! Eine Gastroskopie kann problemlos zusätzlich zur Coloskopie durchgeführt werden. Allerdings hat die Gastroskopie im Hinblick auf die Vorsorge von Magen- oder Speiseröhrenkrebs einen geringeren Stellenwert, als die Coloskopie in der Dickdarmkrebsvorsorge.

Können Coloskopien und Gastroskopien in unserer Ordination durchgeführt werden?

Ja! In unserer Ordination bieten wir, sowohl als Kassen- als auch Privatleistung, Coloskopien und Gastroskopien mit Kurznarkose an. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung, halten uns stets auf dem neuesten Stand der Technik, Wissenschaft und medizinischen Entwicklung. Unsere Praxis ist mit dem ÖGGH-geprüften Qualitätszertifikat ausgezeichnet. Die Notwendigkeit für eine Coloskopie oder Gastroskopie muss im Vorfeld ärztlich abgeklärt werden. Die Untersuchungen erfolgen ausschließlich nach Terminvereinbarung.

Brauche ich einen Termin für eine Colo- und/oder Gastroskopie?

Ja! Für eine Colo- sowie Gastroskopie muss rechtzeitig ein Termin gebucht werden.

Bluthochdruck im Überblick

  • Bluthochdruck ist oft unbemerkt, aber gefährlich – er schädigt langfristig Herz, Gefäße, Gehirn, Augen und Nieren.

  • Normale Werte liegen unter 130/85 mmHg – alles darüber kann behandlungsbedürftig sein, vor allem bei zusätzlichen Risikofaktoren.

  • Die zuverlässigste Messmethode ist die Oberarmmessung in Ruhe; Langzeitmessungen geben ein besonders genaues Bild.

  • Häufige Ursachen sind erbliche Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Salzkonsum, Stress und Rauchen.

  • Ein gesunder Lebensstil (Bewegung, salzarme Ernährung, Stressabbau) kann den Blutdruck deutlich senken.

  • Medikamente sind notwendig, wenn Lebensstiländerungen nicht ausreichen oder andere Erkrankungen vorliegen.

  • Regelmäßige Kontrollen zu Hause und beim Arzt sind entscheidend, um Folgeschäden früh zu erkennen und die Therapie anzupassen.

Was ist Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)?

Bei Bluthochdruck ist der Druck in den Arterien dauerhaft zu hoch. Das Herz muss mehr Kraft aufbringen, um Blut durch den Körper zu pumpen. Das belastet nicht nur das Herz und die Gefäße, sondern kann auch Organe wie Gehirn, Augen und Nieren schädigen.

Welche Werte gelten als normal?

blutdruckwerte

Wie messe ich meinen Blutdruck richtig?

Für die Diagnose eines Bluthochdrucks sind korrekte Blutdruckmessungen unerlässlich. Trotz neuer technischer Verfahren gilt nach wie vor die Messung mit einer passenden Oberarmmanschette als zuverlässigste Methode. Die Messung sollte in Ruhe und im Sitzen erfolgen. Dabei empfiehlt es sich, den Blutdruck dreimal im Abstand von jeweils einer Minute zu messen und anschließend den Durchschnitt zu berechnen. Einzelne Messwerte sind wenig aussagekräftig – entscheidend ist der Mittelwert über mehrere Messungen hinweg. Ein besonders genaues Blutdruckprofil liefert die 24-Stunden-Langzeitmessung, bei der auch nächtliche Werte erfasst werden.

Was ist eine Weißkittelhypertonie?

Dabei sind die Blutdruckwerte in der Arztpraxis erhöht, aber zu Hause normal. Auslöser ist oft Nervosität beim Arztbesuch. Eine Langzeitmessung oder regelmäßige Heimkontrollen helfen zur Unterscheidung.

Warum ist Bluthochdruck so gefährlich, obwohl man ihn oft nicht spürt?

Bluthochdruck verursacht meist keine Beschwerden – viele Betroffene fühlen sich völlig gesund. Gerade deshalb bleibt er oft über lange Zeit unentdeckt und unbehandelt. Doch dauerhaft erhöhter Blutdruck kann die Blutgefäße und lebenswichtige Organe wie Herz, Gehirn, Nieren und Augen schädigen. Aus diesem Grund wird Bluthochdruck auch als „stiller Killer“ bezeichnet.

Was kann passieren, wenn ein Bluthochdruck unbehandelt bleibt?

Wird Bluthochdruck nicht behandelt, steigt das Risiko für schwerwiegende Folgeerkrankungen erheblich. Herz und Blutgefäße werden dauerhaft überlastet – dadurch erhöht sich die Gefahr für Schlaganfälle, Herzinfarkte, Herzschwäche und Nierenschäden. Auch Demenz und Sehstörungen können durch langjährigen Bluthochdruck begünstigt werden. Deshalb sind eine frühzeitige Diagnose und konsequente Behandlung besonders wichtig.

Woher kommt Bluthochdruck?

In den meisten Fällen lässt sich keine eindeutige Ursache für Bluthochdruck feststellen. Verschiedene Risikofaktoren tragen jedoch dazu bei, darunter erbliche Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress, hoher Salzkonsum, übermäßiger Alkoholkonsum und Rauchen. Seltener ist Bluthochdruck die Folge einer anderen Erkrankung, z. B. einer Nieren- oder Hormonstörung oder einem Schlafapnoesyndrom.

Was kann ich selbst tun, um meinen Blutdruck zu senken?

Ein gesunder Lebensstil kann den Blutdruck oft deutlich senken und ist die Grundlage jeder Behandlung. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene, salz- und fleischarme Ernährung (z. B. mediterrane Kost mit viel Gemüse), Gewichtsabnahme, Stressreduktion und Verzicht auf Nikotin. In vielen Fällen lassen sich durch diese Maßnahmen Medikamente reduzieren – manchmal kann auf eine medikamentöse Behandlung sogar ganz verzichtet werden.

Wann ist eine medikamentöse Behandlung notwendig?

Eine medikamentöse Behandlung ist notwendig, wenn der Blutdruck trotz Lebensstiländerung dauerhaft über 140/90 mmHg liegt – oder wenn zusätzliche Risikofaktoren wie Diabetes, Herz- oder Nierenerkrankungen vorliegen. Moderne Blutdruckmedikamente sind gut verträglich und oft notwendig, um den Blutdruck langfristig zu kontrollieren und Organe zu schützen.

Woran erkenne ich, ob mein Blutdruck gut eingestellt ist?

Ob der Blutdruck gut eingestellt ist, erkennt man vor allem durch regelmäßiges Messen. Liegen die Werte im Zielbereich – in der Regel unter 130/80 mmHg, sofern nichts anderes vereinbart wurde – und treten keine Beschwerden auf, gilt der Blutdruck als gut kontrolliert. Weitere Hinweise sind gute Belastbarkeit, allgemeines Wohlbefinden und normale Organfunktionen, etwa von Herz und Nieren. Eine regelmäßige Kontrolle, z. B. durch eine 24-Stunden-Messung beim Arzt, hilft, die Therapie bei Bedarf frühzeitig anzupassen.

Wie oft soll ich selbst messen und ab wann soll ich zum Arzt?

Bei bekanntem und gut eingestelltem Bluthochdruck empfiehlt es sich, den Blutdruck mindestens 2- bis 3-mal pro Woche, idealerweise morgens und abends, selbst zu messen. Treten neue Beschwerden auf oder zeigen sich dauerhaft auffällig hohe Werte – z. B. über 140/90 mmHg – solltest du deinen Arzt kontaktieren. Wenn Unsicherheiten bestehen, kann eine 24-Stunden-Blutdruckmessung beim Arzt helfen, ein genaues Bild deines Blutdrucks zu erhalten.

Ist es normal, dass meine Blutdruckwerte schwanken?

Ja. Der Blutdruck verändert sich im Laufe des Tages. Er steigt z. B. bei Aufregung, körperlicher Aktivität oder Stress. Entscheidend sind die Durchschnittswerte über mehrere Tage. Einzelne Ausreißer sind nicht immer besorgniserregend, sollten aber dokumentiert werden.

Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck trotz Therapie nicht sinkt?

Zuerst sollte überprüft werden, ob die Medikamente regelmäßig und richtig eingenommen werden. Auch Lebensstilfaktoren wie Stress, Übergewicht oder ein hoher Salzkonsum können den Therapieerfolg beeinträchtigen. Zusätzlich können bestimmte Situationen – z. B. Schmerzen – oder die Einnahme von Schmerzmitteln, entzündungshemmenden Medikamenten oder Kortison den Blutdruck beeinflussen.

Welche Folgeuntersuchungen sind bei Bluthochdruck wichtig?

Regelmäßige Kontrollen beim Arzt sind wichtig: Blut- und Harnuntersuchungen (Nierenfunktion), EKG und Herzultraschall (Herzfunktion), Gefäßscreening sowie - bei Bedarf - auch 24-Stunden-Blutdruckmessungen und eine Augenkontrolle beim Augenarzt. Ziel ist es, Folgeschäden frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern sowie den Therapieerfolg zu kontrollieren.

Was ist ein Gefäßscreening und wann ist es sinnvoll?

Ein Gefäßscreening erkennt frühzeitig Gefäßveränderungen, meist bevor Beschwerden auftreten. Mit Ultraschall, Oszillographie, Belastungs-EKG, eventuell ergänzt durch Herz-CT sowie Nieren- und Augenuntersuchungen, lässt sich das Risiko besser einschätzen und frühzeitig behandeln.

Cholesterin im Überblick

Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff für Zellen und Hormone, kann aber bei zu hohen Werten Gefäßschäden verursachen und sollte daher abhängig vom individuellen Gesamtrisiko regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls gesenkt werden.

Was ist Cholesterin und warum befindet es sich im Körper?

Cholesterin ist ein fettähnlicher, lebenswichtiger Stoff. Es ist wichtig für Zellwände und die Produktion von Hormonen. Nur etwa 10 % unseres Cholesterins stammen aus der Nahrung, den Großteil (ca. 90 %) stellt unsere Leber selbst her.

Warum werden Cholesterinwerte im Labor gemessen?

Cholesterin wird in den Blutgefäßen von Transportstoffen bewegt. Überschüssiges Cholesterin kann sich an den Gefäßwänden ablagern, dort eindringen und Entzündungen auslösen. Dies führt zu Ablagerungen (Plaques), die Gefäße verengen – die sogenannte Arteriosklerose. Ein hoher Cholesterinspiegel ist daher ein wichtiger Gefäßrisikofaktor.

Gibt es noch weitere Gefäßrisikofaktoren?

Ja, besonders Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes, Übergewicht, schlechte Ernährung, Bewegungsmangel, chronischer Stress, familiäre Vorbelastung und Alter. Diese Faktoren verstärken sich oft gegenseitig.

Was passiert, wenn Gefäßrisiken vernachlässigt werden?

Unbehandelt können Herzinfarkte, Schlaganfälle und weitere Durchblutungsstörungen entstehen. Neben Herz, Gehirn und Beinen werden auch Augen und Nieren schwer geschädigt. Die Lebensqualität und -dauer leiden darunter.

Was bedeutet Gefäßscreening?

Ein Gefäßscreening erkennt frühzeitig Gefäßveränderungen, meist bevor Beschwerden auftreten. Mit Ultraschall, Oszillographie, Belastungs-EKG mit eventuell ergänzendem Herz-CT, Nieren- und Augenuntersuchungen lässt sich das Risiko besser einschätzen und früh behandeln.

Gibt es „gutes“ Cholesterin?

Tatsächlich transportiert „HDL“ Cholesterin zurück zur Leber, was grundsätzlich eine gute Eigenschaft ist. Doch sehr hohe HDL-Werte können dennoch mit Risiko verbunden sein. Weil aufgrund dieser Bezeichnung oftmals schädliche, erhöhte Cholesterinwerte irrtümlich toleriert werden, sollte heute nicht mehr von „gutem“ Cholesterin gesprochen werden.

Muss jedes erhöhte Cholesterin gesenkt werden?

Nein, das hängt vom individuellen Gesamtrisiko ab. Nicht jeder erhöhte Wert ist automatisch gefährlich, er muss individuell bewertet werden.

Macht es Sinn, Cholesterin bei Risiko zu senken?

Ja, es macht eindeutig Sinn. Seit den 1980er Jahren zeigen viele Studien, dass Cholesterinsenkung das Risiko für Gefäßerkrankungen deutlich verringert. Es ist ein sehr gut erforschtes Gebiet in der Medizin.

Kann ich Cholesterin durch Ernährung und Lebensstil senken?

Nur etwa 10 % des Cholesterins stammen aus der Nahrung, daher ist der Einfluss durch den Lebensstil sehr begrenzt. Trotzdem ist ein gesunder Lebensstil entscheidend für die Gefäßgesundheit.

Wie lange muss ich Medikamente nehmen?

Die Behandlung ist langfristig. Wird sie abgesetzt, produziert der Körper entsprechend der genetischen Vorgaben wieder mehr Cholesterin.

Wie kontrolliere ich meinen Cholesterinspiegel?

Je nach Risiko sollten Risikofaktoren und Gefäßstatus in individuell vereinbarten Abständen ärztlich untersucht werden.

Welche Medikamente senken Cholesterin?

  • Statine: sind sehr gut untersuchte Medikamente, sie hemmen die Cholesterinproduktion in der Leber und stabilisieren Gefäßablagerungen, können aber manchmal Muskelschmerzen verursachen (ca. 5 - 10%).

  • Ezetimib: hemmt die Cholesterinaufnahme im Darm, oft als Zusatz zu Statinen, selten Magen-Darm-Beschwerden.
  • Bempedoinsäure: wirkt ähnlich wie Statine, aber ohne Muskelbeschwerden, werden bei Statinunverträglichkeit eingesetzt.
  • PCSK9-Hemmer: sehr starke Cholesterinsenkung, meist bei hohem Risiko oder genetischen Ursachen, müssen alle paar Wochen selbst unter die Haut gespritzt werden, aktuell aber leider noch sehr teuer.
  • Inclisiran: ähnlich wie PCSK9-Hemmer, jedoch nur alle 6 Monate als Spritze unter die Haut, aktuell ebenfalls nur für Hochrisikopatient:innen und bei genetischen Fällen, da sehr teuer.

Viele neue Substanzen sind aktuell bereits in Studien, die die Cholesterinbehandlung revolutionieren könnten.

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Facharzt für Innere Medizin

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